Auseinandersetzung endet mit Stichverletzungen Kripo ermittelt wegen versuchtem Tötungsdelikt

 

(ots)Volkmarsen: Am gestrigen Mittwochabend ereignete sich in der Innenstadt von Volkmarsen (Waldeck-Frankenberg-Kreis) eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern. Dabei ist ein 25-Jähriger aus Bad Arolsen durch Stichverletzungen schwer verletzt worden. Im Zuge des sofort eingeleiteten polizeilichen Einsatzes konnte die Polizei in unmittelbarer Tatortnähe sechs junge Männer vorläufig festnehmen, die verdächtig sind, an der Auseinandersetzung mitgewirkt zu haben. Die Tatverdächtigen sind zwischenzeitlich zur Kripo Korbach gebracht worden, wo deren Vernehmungen anstehen.

Wie die am Tatort eingesetzten Beamten berichten, ereignete sich die Tat gegen 18 Uhr.

Zu dieser Zeit gerieten die Männer auf dem Platz im Steinweg, Ecke Vikariestraße in Streit. Dieser endete für den 25-Jährigen mit mehreren Stichverletzungen. Während die Angreifer sich in ein benachbartes Haus zurückzogen, alarmierten sich dort aufhaltende Bekannte des 25-Jährigen über den Notruf 110 die Polizei. Mehrere Funkstreifen sind durch die Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel zum Tatort entsandt worden. Das Opfer brachte ein Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus.

Die eingesetzten Beamten mehrerer Polizeistationen nahmen mit Unterstützung von Beamten der Bereitschaftspolizei sechs junge Männer unterschiedlicher Nationalitäten vorläufig fest und brachten sie auf die Polizeistation Korbach. Darunter soll sich nach ersten Zeugenangaben der Haupttatverdächtige befinden. Der Tatort im Steinweg ist derzeit noch abgesperrt. Beamte der Tatortgruppe des Zentralkommissariats 41 des Polizeipräsidiums Nordhessen sind derzeit am Tatort mit der Spurensuche beauftragt.

Die Ermittlungen führen Beamte der Kripo Korbach. Sie bitten Zeugen, die Hinweise zum Täter und dem Tatgeschen machen können, sich unter Tel. 05631 971-0 bei der Polizei in Korbach zu melden.

Polizeipräsidium Nordhessen


 

 

 


Anmerkung der Redaktion: Selbst um 23:35 Uhr befanden sich immer noch rund 20 Beamte dort im Einsatz bei der Spurensuche.


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